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Blick nach oder von oben

Ich liebe Leuchttürme. Die kann ich nämlich schon von weitem sehen, wenn wir mit der Ifalik unterwegs sind. Sobald ich den ersten Leuchtturm entdecke, beginne ich laut zu bellen: Land in Sicht! Endlich darf ich den wankenden, schwankenden Schiffsboden verlassen und meine vier Pfoten wieder auf festen Untergrund setzen. Tut das gut. Einer der schönsten Leuchttürme, die ich kenne, steht an der nördlichsten Spitze Mallorcas: auf Cap Formentor.
Wer an der Spitze der Landzunge zu Füßen des Leuchtturms angekommen ist, hat zwei beeindruckende Perspektiven zur Auswahl: den Blick hinaus aufs Meer, in die Auge und Herz beruhigende, unendlich-blaue Weite. Und jenen, in die Gegenrichtung gewandten, der sich an den stolzen, kargen Felsen der Landzunge, auf deren Spitze der Turm im 19. Jahrhundert errichtet wurde, entlang tastet und nicht zur Ruhe kommt an den zerklüfteten Formationen. Beauftragt wurde die Errichtung dieses sowie vieler anderer Leuchttürme von der Königin Isabella II. (1830 bis 1904), die den Leuchtturmbau in ganz Spanien beförderte. Obwohl schon während des Baus eine Treppe mit 272 Stufen in den Fels gehauen wurde, die zu einer Bootsanlegestelle am Meer hinunter führte, mussten die schweren Sandsteinblöcke, aus denen der Turm errichtet wurde, per Seilzug nach oben befördert werden: 159 Meter hoch. 40 Männer sollen dabei zum Einsatz gekommen sein.
Ein zweites Bauwerk, der Talia d’Albercutx, bezog sich ebenfalls auf Schiffe, doch diesmal sollte er nicht sie und ihre Besatzung vor dem Zerschellen an den nächtlichen Felsen bewahren. Es handelt sich beim Talia vielmehr um einen Wachturm, der im 16. Jahrhundert errichtet worden ist und zum Schutz der Insel vor den Überfällen maurisch-türkischer Piraten diente. Zwei Türme mit Blick aufs Meer, zwei von Menschenhand geschaffene Bauwerke mit ähnlichen und doch gegensätzlichen Funktionen: das eine, um Menschen vor der wilden Natur zu schützen, das andere zum Schutz vor der Wildheit der menschlichen Natur.

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